American Apparel

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Fairfashion Outfit No. 16

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit in Bezug auf Mode? Ist es ein nachhaltiger Konsum? Der Konsum von Nachhalter Mode? Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen? Oder ist es eine Mischung aus all dem? Für mich beginnt Nachhaltigkeit im Kopf. Noch bevor Konsum statt findet, überlege ich mir ob ich es überhaupt konsumieren sollte. Brauche ich es wirklich? Wann und wozu kann ich es tragen? Brauche ich es auch noch in einem Monat? Wenn ich die Fragen mit einem klaren (!) Ja beantworten kann und mir das Teil zu 100% gefällt kommt es zum Kauf. Allerdings frage ich mich heutzutage zudem ob ich noch nachhaltiger handeln könnte. Fairfashion ist die eine Möglichkeit, welche aber für viele Menschen in meiner Altersklasse einfach zu kostenintensiv ist. Teuer ist der falsche Begriff dafür meiner Meinung. Es sind gerechtfertigte Preise für eine gerechtfertigte Branche. Nur die Konsumenten, dazu zähle ich mich auch, sind an andere Preise der Fast-Fashion Industrie gewöhnt. Falls also Fairfashion direkt zu teuer ist, kaufe ich mir bestimmte Teile Second Hand. Nach kurzer Suche auf den bekannten Plattformen, wie zum Beispiel Kleiderkreisel oder Ebay Kleinanzeigen findet man dort einfach alles, wirklich alles. Die Preise sind unschlagbar günstig, es ist Ressourcenschonend und ihr habt euch mit dem Kauf intensiver auseinander gesetzt. Ich gehe tatsächlich noch einen Schritt weiter und konsumiere seit einem Jahr nur noch Fairfashion Marken Second Hand. Ich möchte einfach keine unfaire Kleidung mehr in meiner liebevoll gehegten Sammlung haben. Allerdings finde ich es vollkommen legitim wenn konventionelle Marken Second Hand gekauft werden. Das ist Nachhaltigkeit! Bestehende Ressourcen nutzen und ihnen ein zweites Leben schenken. Ob es jetzt fair oder unfair produziert wurde ist in diesem Stadium eigentlich egal. Die Mode bleibt im Umlauf und das ist was zählt. Und Hauptsache es wird nicht in Altkleider Container geworfen, welche den kompletten Bekleidungsmarkt in den 3. Welt Ländern lahmlegen. Die gespendete Kleidung wird nicht an Hilfsbedürftige geschenkt sondern teuer weiterverkauft, sodass ein lukratives Geschäftsmodell für die Hilfsorganisationen und die Händler daraus geworden ist. Nur die Ärmsten der Armen haben nichts davon. Unsere Kleidung hat ihnen jegliche Chance auf Arbeit genommen, da wir Sie mit unseren Spenden überschwemmen. Die ARD Dokumentation “Die Altkleider Lüge – Wie Spenden zum Geschäft werden”, schafft einen guten Überblick und thematisiert das Problem sehr anschaulich. Ihr findet es auf YouTube oder wenn ihr Hier klickt. Denkt bitte vorher nach, ob ihr eure Kleidung nicht an Freunde, Familie oder seriöse Spendensammlungen verschenken oder auf den gängigen Plattformen verkaufen könnt. So habe ich es mit diesem Kleid gemacht. Für grade mal 10€ habe ich es auf der Plattform Kleiderkreisel ergattern können und bin immer wieder glücklich es anzuziehen. Kauft ihr auch Second Hand oder findet ihr es komisch getragene Kleidung von anderen zu übernehmen?

👗 Fairfashion Kleid von American Apparel
👓 Nachhaltige Sonnenbrille THE DUCHESS aus Kirschholz von Take A Shot

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