Zerowaste

Das neue Ecover Zerowaste-Spülmittel aus 25% Abfallstoffen aus dem Bierbrauprozess

Am Freitag, den 25. Oktober war ich im One Kitchen Kochstudio in Hamburg von Ecover zu „einer sauberen Sache“ eingeladen. Wie ich mich gefreut habe! Tatsächlich kannte ich Ecover seit Beginn meines Studiums 2014 und hatte mich damals mit Reinigungsmitteln in Form von Waschpulvern, Spülmitteln, Badreinigern etc. mit Ecover Produkten eingedeckt und seitdem im Unverpackt Kiel wieder aufgefüllt. Daher war ich sichtlich aus dem Häuschen, als die Einladung von Ecover in meinem Posteingang auf mich wartete und ich mich eine Woche später auf den Weg zur Veranstaltung machte.

#ecover #sauberesache #letsliveclean #brauchbaresnichtwegwerfen

Die Veranstaltung

Da stand ich also um 11:00 Uhr im Hamburger Kochstudio und schlürfte nach der freundlichen Begrüßung einen leckeren Cocktail. Fünf Minuten später fand ich mich in einem Gespräch mit Louisa Dellert wieder. Ja, der Louisa Dellert. Die Louisa Dellert, dessen Engagement für mehr Nachhaltigkeit mich schon vor Jahren begeistert hat. Kurze Zeit später stellten sich Talisa Minoush und Mia Marjanovic, alias heylilahey bei mir vor, die ich zu meinem festen Instagram-Repertoire seit meinem eigenem Umstieg auf nachhaltige Mode zählte. Sie waren die ersten Accounts, die mir die notwendigen Tipps zu diesem Lifestyle erst ermöglichten und denen ich unendlich dankbar für ihren Einsatz bin.
Und dann.. als ich dachte, dass diese Veranstaltung nicht besser werden könnte, kam Madeleine Daria Alizadeh, alias dariadaria und stellte sich ganz herzlich bei mir vor. Zugegeben, ich war etwas überfordert. Wenn du plötzlich auf die Personen trittst, die dir von Beginn an den Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil gezeigt haben und deine Idole sind, ist die Freude unglaublich. Als vor drei Jahren mein nachhaltiger Lebensstil in meinen Kleiderschrank überschwappte, waren es diese Menschen, zu denen ich aufschaute. Die Marken, die ich durch sie kenne lerne und die Freude, die ein nachhaltiger Lebensstil mit sich bringt, lernte ich alles ganz intensiv von diesen lieben Menschen. Und plötzlich mit ihnen zu lachen, zu kochen und zu philosophieren, war für mich etwas ganz besonderes, wofür ich sehr dankbar bin.

„Da braut sich was zusammen“ – Ecover

Ecover

Aber was führte uns alle zusammen? Ecover! Wir waren eingeladen, „Die Revolution für eine saubere Welt zu gestalten“ und waren im Einsatz für eine grüne Zukunft. Wir durften neben dem Produktlaunch von dem neuen, nachhaltigen Spülmittel auch interessante Einblicke in die Firma Ecover bekommen. Aber genug geredet, los gehts mit den Fakten über Ecover!

Wer, wie, was Ecover?

Ecover ist einer der größten Unternehmen, die ökologischer Wasch- und Reinigungsmittel in Europa herstellen. Sie setzen sich seit 1979 für einen nachhaltigen und ressourcen-schonenden Umgang mit ihren Produkten ein und ermöglichen den Endkonsumenten ökologische Alternativen zu konventionellen Wasch- und Reinigungsmitteln, die oft eine Vielzahl an giftigen Chemikalien entahlten. (Stichwort: Methylisothiazolinon und Benzisothiazolinon).

„Wir haben den Wert von Materialien und Dingen erodiert“ – Ecover

So nutzt Ecover die Kraft der Pflanzen und verwendet Pflanzenbasierte und mineralische Inhaltsstoffe, wie Kokosnuss, Raps oder Sonnenblumen, welche effektiv reinigen. Dazu sind sie erneuerbar und biologisch abbaubar, da es Ecover als seine Pflicht sieht, keine endlichen Ressourcen zu verbrauchen. Hergestellt werden die ökologischen Produkte in dem Zero Waste zertifizierten Werk in Belgien, welches mit dem Platinum-Standard die höchste Auszeichnung erhielt. Seit 40 Jahren lässt sich das Unternehmen von der Natur inspirieren und lernt vom Ökosystem, in dem alles im Kreislauf bleibt und es keine Abfälle gibt. „Wir sehen Müll damit bewusst als Chance und nicht nur als ein großes Problem. Wir möchten die Menschen dazu ermutigen, nicht nur ihren Plastikkonsum zu überdenken, sondern auch die Wegwerfkultur, in der wir leben, zu hinterfragen“, Tom Domen – Global Head of Longterm Innovation bei Ecover.

Das Produkt ist..

„Too Good to Waste“ – Ecover

Ecover

Das Spülmittel von Ecover schenkt recycelten Materialien einen neuen Nutzen. So werden 25% des Inhaltes aus dem anfallenden Abfall der Bierbrauproduktion verwertet, welches aus Wasser und Ethanol besteht. Und damit die Küche beim abwaschen nicht nach der letzten Studentenparty riecht, wird eine kleine Menge Apfelöl hinzugefügt, welches aus der Saftproduktion übrig geblieben ist. Aber das Spülmittel soll neben seinen ökologischen Vorteilen natürlich eine Sachen besonders gut machen – reinigen! Und das tut es dank der kraftvollen Zuckertenside. Die Inhaltsstoffe sind auf pflanzlicher und mineralischer Basis und außer der Mineralien biologisch abbaubar. Der Flaschenkörper besteht aus 100% recyceltem Plastik (PCR) und ist zu 100% recycelbar. Und der Verschluss besteht zu 50% aus recyceltem Plastik (PCR) und zu 50% aus Polypropylen (PP), welches auch zu 100% recycelbar ist.

Die Inhaltsstoffe

5-15 %: nichtanionische Tenside, anionische Tenside. <5%: Duftstoff (Limonene). Sonstiges: Wasser, Alkohol denaturiert, Natriumchlorid, Natriumcitrat, Zitronensäure, Extrakt Aloe Vera.

Der Preis

450 ml / UVP 1,99 €

Wo liegt der Unterschied zu konventionellen Wasch- und Reinigungsmitteln?

Ein konventionelles Spülmittel enthält oft viele giftige Inhaltsstoffe, die die Waschleistung des Produktes erhöhen sollen. Zwei dafür häufig verwendete Konservierungsstoffe sind Methylisothiazolinon und Benzisothiazolinon, die antibakteriell wirken und dadurch die Haltbarkeit des Produktes verlängern. Allerdings wirken sie auch Allergen. Laut Utopia, kann „eine ganze Reihe dieser Konservierungsmittel Hautreizungen und Allergien auslösen“. (Utopia: 2014). Das ist natürlich ärgerlich, wenn ein Mittel bei Berührung zu Kontaktekzemen führen kann, was bei der Nutzung eines Spülmittels natürlich der Fall ist. Formaldehyd kann „Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Übelkeit, Atemprobleme sowie Asthma und Allergien auslösen und gilt als krebserregend.“ (Utopia: 2014). Weiter geht es mit den wohlriechenden Allergenen, den Duftstoffen. Sie sind nur sehr schwer abbaubar für die Umwelt. Duftstoffe mit hohem Allergiepotenzial sind zum Beispiel Coumarin, Citral, Geraniol, Eugenol, Alpha-Isomethyl-ionone und Linalool. (UGB: 2012). Erdölbasierte Tenside, wie zum Beispiel Sodium Laureth Sulfat (SLES) oder Sodium Lauryl Sulfat (SLS) sind besonders aggressiv und reizend und können für Wasserorganismen toxisch sein.

Meine Erfahrungen

Ecover

„Es ist ein Anfang“, heißt es auf der Flasche des Spülmittels. Nun, es handelt sich um ein Spülmittel. Nicht sehr glamourös, aber trotzdem einen kleinen Diskurs wert. Ich mag den frischen Duft und die Reinigungswirkung ist auch hervorragend. Es wäre auch komisch, wenn nicht. Aber mir ging es in diesem Blogpost weniger um die Vorstellung eines Spülmittels an sich, sondern um unseren Umgang mit Ressourcen, die wir tagtäglich achtlos benutzen, aufbrauchen und wegwerfen. Wenn wir es uns bewusst darüber werden, dass die Produkte, die im Müll landen nicht einfach „weg“ sind, sondern nur wo anders ihr dasein fristen, gehen wir vielleicht etwas sorgsamer mit diesen Ressourcen um. Vielleicht habt ihr in eurer Nähe auch Auffüllstationen in einem Unverpackt-Laden, Reformhaus oder Bio-Supermarkt? Super, dann nutzt sie! Eigentlich brauchen wir viel weniger Reinigungsmittel, als uns die Industrie versucht aufzuzwingen. Ich besitze insgesamt 4 Reinigungsprodukte (Ecover Badreiniger, Ecover Hand-Spülmittel Zitrone & Aloe Vera, Ecover WC-Reiniger Citrusfrische, Sonett Flächendesinfektionsmittel) und 4 Waschmittelprodukte (Energie Waschkugel, Ecover Color Waschpulver Konzentrat, Ecover Universal Waschpulver Konzentrat, Ecover Woll – und Feinwaschmittel). Wie ihr seht, stammen also 6 Produkte von Ecover und ich habe mich hiermit als Fan geoutet. Die Produkte habe ich vor ca. 4 Jahren im Reformhaus in Kiel gekauft und seitdem immer wieder an Auffüllstationen auffüllen lassen, wie zum Beispiel bei Unverpackt Kiel. Ich sehe es als eigenen Test an, wie lange mich diese Verpackungen begleiten können, bis sie kaputt gehen. Und was soll ich sagen.. bis auf die Folierung sehen die ökologischen Verpackungen noch tiptop aus. (Bilder folgen!) Was für Reinigungsmittel benutzt ihr im Haushalt und kanntet ihr vorher schon die nachhaltige Marke Ecover? Ich freue mich über euer Feedback!

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